Israel supporting antifa

Emanzipatorische Gruppe aus Frankfurt.

noxe:

Adorno und Ernst Bloch auf der Tagung des deutschen Werkbundes in der AdK, 22.-24. Oktober 1965, Foto Karl-Heinz Schubert / Landesarchiv Berlin, via.

Es kam mir darüber hinaus darauf an, den Nimbus zu zerstören, der diesen Mann umgibt, und ganz deutlich zu machen, was er geistig ist: ein von maßloser Herrschgier erfüllter banausischer Bauer.
Adorno über Heidegger,  in einem Schreiben an Wilfried Malsch, via. (via noxe)

shiran:

Israeli metropolis wins 43% of votes in American Airlines competition selecting most popular destinations among LGTB tourists; New York City comes in second with only 14% of votes

Tel Aviv has been named the Best Gay City of 2011 in an international American Airlines competition selecting the…


„Es ist die Aufgabe des Analytikers, Unbewusstes bewusst zu machen, gleichgültig, welcher Instanz dieses Unbewusste angehört. Der Analytiker richtet seine Aufmerksamkeit gleichmäßig und objektiv auf alle drei Instanzen, soweit sie unbewusste Anteile enthalten; er verrichtet seine Aufklärungsarbeit, wie man mit einem anderen Ausdruck sagen könnte, von einem Standpunkt aus, der von Es, Ich und über-Ich gleichmäßig distanziert ist“

Anna Freud, Das Ich und die Abwehrmechanismen

„Es ist die Aufgabe des Analytikers, Unbewusstes bewusst zu machen, gleichgültig, welcher Instanz dieses Unbewusste angehört. Der Analytiker richtet seine Aufmerksamkeit gleichmäßig und objektiv auf alle drei Instanzen, soweit sie unbewusste Anteile enthalten; er verrichtet seine Aufklärungsarbeit, wie man mit einem anderen Ausdruck sagen könnte, von einem Standpunkt aus, der von Es, Ich und über-Ich gleichmäßig distanziert ist“

Anna Freud, Das Ich und die Abwehrmechanismen

71 plays [Flash 9 is required to listen to audio.]

onlyaabutxxx:

Sternstunden des Antiimperialismus: Deutschlandlied der KPD/ML. (ca. 1976)

Sigmund and Anna Freud.
Unter einer dünnen Tünche von Christentum sind sie geblieben, was  ihre Ahnen waren, die einem barbarischen Polytheismus huldigten. Sie  haben ihren Groll gegen die neue, ihnen aufgedrängte Religion nicht  überwunden, aber sie haben ihn auf die Quelle verschoben, von der das  Christentum zu ihnen kam. (…) Ihr Judenhass ist im Grunde Christenhass.
Freud, Sigmund: Der Mann Moses

Sigmund and Anna Freud.

Unter einer dünnen Tünche von Christentum sind sie geblieben, was ihre Ahnen waren, die einem barbarischen Polytheismus huldigten. Sie haben ihren Groll gegen die neue, ihnen aufgedrängte Religion nicht überwunden, aber sie haben ihn auf die Quelle verschoben, von der das Christentum zu ihnen kam. (…) Ihr Judenhass ist im Grunde Christenhass.
Freud, Sigmund: Der Mann Moses

Dementsprechend geht es solcher Psychohygiene nicht darum, »die eigene Begrenztheit« (ebd.) kritisch zu durchdringen mit dem Ziel, diese weistestmöglich aufzuheben. Es ist ihr vielmehr explizites  Anliegen, den Einzelnen die »Akzeptanz unseres eigenen  unvermeidbaren Leidens« (ebd.) als Medikament für die gesellschaftlichen Probleme einsichtig zu machen und damit implizit  dem demütigen,  lustfeindlichen und opferbereiten Weltbild der  Erweckungsbewegung des politischen Islam das Wort zu reden.

Gruber, Alex - Psychoanalyse im Zeitalter des Suicide Bombings

Hier scheint mir ein Milieu federführend zu sein, das die Formel „Kampf gegen den Terror“ grundsätzlich in Anführungszeichen setzt, weil es zu wissen glaubt, dass es die Herrschenden nur aufs Öl abgesehen haben. Anders formuliert: Die Botschaft, die der 11. September speziell für die Antisemitismusforschung beinhaltet, ist in der Berliner Technischen Universität, die das Zentrum beherbergt, noch nicht angekommen.

Matthias Küntzel, SPME Faculty Forum German Edition, 23. Dezember 2008

0 plays [Flash 9 is required to listen to audio.]

„Deutschland in seinen eigenen Worten“ ist der Untertitel eines Textes von 1991. Namhafte deutsche Unternehmen, die Zwangsarbeiter_innen aus dem KZ Neuengamme beschäftigt hatten, waren um Geld für den Ausbau der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gebeten worden. Der Text zitiert und analysiert die Antwortschreiben und zeigt dabei die grauenhafte Fratze des „wiedervereinigten“ Deutschlands auf, wo mensch „wieder wer ist“ und daher alle Erinnerung an den Holocaust verhindern muss.

Der Mainstream-Marxismus hat sich bekanntlich auch von der Shoah nicht von seinem optimistischen Geschichtsverständnis abbringen lassen. Für Zionismus und Kritische Theorie hingegen markiert der Nationalsozialismus den welthistorischen Bruch. Der Zionismus zog die praktischen Konsequenzen aus dem Scheitern sowohl aller Assimilierungsversuche als auch der bürgerlichen und sozialistischen Gleichheitsversprechen und mißtraut seit dem jedem Versöhnungsangebot. Die Kritische Theorie zog die theoretischen Konsequenzen aus der Katastrophe für die materialistische Gesellschaftskritik, mißtraut jedem begriffslosen Praktizismus, jedem linken Heilsversprechen und konfrontiert die emanzipative Kritik mit dem kategorischen Imperativ, alles Handeln so einzurichten, daß Auschwitz sich nicht wiederhole.

Stephan Grigat (2006): Kritische Theorie und Israel. Adorno, Horkheimer und Marcuse über den Zionismus

Gesundheit? - Was nützt einem Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist? 

asensitiveman:

“Slippers are designed to be slipped into without help from the hand. They are monuments to the hatred of bending down.” ~ Theodor W. Adorno

asensitiveman:

“Slippers are designed to be slipped into without help from the hand. They are monuments to the hatred of bending down.” ~ Theodor W. Adorno

trustyoureditor:

Adorno

wantwantwant

anarchkitteh:

Weimar in California

Home of critical theorist Theodor W. Adorno (1941-49) in the Brentwood neighborhood of LA.

Es gibt nichts Harmloses mehr. Die kleinen Freuden, die Äußerungen des Lebens, die von der Verantwortung des Gedankens ausgenommen scheinen, haben nicht nur ein Moment der trotzigen Albernheit, des hartherzigen sich blind Machens, sondern treten unmittelbar in den Dienst ihres äußersten Gegensatzes. Noch der Baum, der blüht, lügt in dem Augenblick, in welchem man sein Blühen ohne den Schatten des Entsetzens wahrnimmt; noch das unschuldige Wie schön wird zur Ausrede für die Schmach des Daseins, das anders ist, und es ist keine Schönheit und kein Trost mehr außer in dem Blick, der aufs Grauen geht, ihm standhält und im ungemilderten Bewußtsein der Negativität die Möglichkeit des Besseren festhält.
Theodor W. Adorno, Minima Moralia, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2003, S. 26 (via knesomanie)